Kleine Brüste – das Grauen in Gestalt

Wünschen sich die Einen eine Brustverkleinerung, um ihren großen Busen los zu werden, ist das bei vielen Frauen auch anders herum. Meist kristallisiert sich schon in der Pubertät heraus, dass eine Brust klein bleibt. Ein erhebliches Wachsen wird nicht mehr eintreffen. Mit 21 Jahren ist es dann sozusagen zu spät. In diesem Alter soll das Wachstum der weiblichen Brust abgeschlossen sein. In Form und Größe sagt man ähnelt der Busen dem der Mutter. Jedoch bestätigen Ausnahmen auch hier die Regel. Das Wachstum der Brust kann bereits mit 10 Jahren beginnen und die ganze Pubertät andauern. Von einer Brustverkleinerung rät man im Teenageralter ab, auch wenn einige Frauen bereits hier den Wunsch danach hegen. Selbstverständlich ist nicht gewiss, dass die Brust auf unerklärliche Weise wieder kleiner wird, jedoch will man nicht in das Wachstum eines Teenagers eingreifen. Ist der Körper voll entwickelt und die Unzufriedenheit weiterhin bestehend, kann man erneut über dieses Unterfangen einer Brustverkleinerung nachdenken.

Die Größe des Busens verändern

Entgegen aller Mythen ist die Brustgröße weder durch Hormone noch durch Medikamente oder Sport veränderbar. Lediglich die Antibabypille kann den Betroffenen das Gefühl geben, dass die Brust größer geworden ist, jedoch handelt es sich hier wohl eher um eine Einbildung beziehungsweise Wunschvorstellung. Eine kleine Brust wird durch die Antibabypille nicht dauerhaft größer. Während einer Schwangerschaft wachsen die Brüste erstmals spürbar an, jedoch verändert sich dies rasch danach wieder in seinen fast ursprünglichen Zustand. Besonders wenn man stillt, bleibt dieses Phänomen nicht ewig erhalten. Der letzte Schritt und auch der gewagteste, um die Größe des Busens zu ändern, ist der Gang zu einem Schönheitschirurgen und die damit einhergehende Operation. Diese Entscheidung sollte jedoch gut durchdacht sein, denn egal ob Brustverkleinerung oder Brustvergrößerung – die Operation ist zeitaufwendig und keinesfalls ungefährlich. Auch der finanzielle Aspekt spielt eine wesentliche Rolle, denn eine Brustverkleinerung oder –vergrößerung zieht einen stolzen Preis nach sich.

Last für die Seele

Während Männer einen großen Busen als Herausforderung sehen, ist es für Frauen eine Last für Rücken und Seele. Kein Wunder, dass es vor allem immer mehr junge Frauen sind, die auf eine Brustverkleinerung zurückgreifen. Doch auch Mädchen mit einem zu kleinen Busen fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut. Gedanken, wie beispielsweise, dass man auf Männer unattraktiv wirkt, können das tägliche Leben negativ beeinflussen. Dabei ist es den Männern in der Regel egal, welche Brustgröße die eigene Freundin hat. Es handelt sich lediglich um einen angenehmen Nebeneffekt. Egal ob Brustverkleinerung oder –vergrößerung, die Betroffenen tragen oft eine schwere seelische Last, die man als Außenstehender nicht nachvollziehen kann. Neben der Definition, ob ein Busen „hässlich“ ist, sollte man im Regelfall auch den Gesundheitszustand einbeziehen. Schlimmer ist es beispielsweise, wenn ein großer Busen krankmacht. Häufig leiden Rücken und Nacken unter der Last und eine Brustverkleinerung scheint die einzige Lösung. Frauen mit einem kleinen Busen können dies nicht verstehen. Ihr Wunsch nach mehr Busen übertönt in der Regel die Angst vor eventuellen gesundheitlichen Folgen.